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Lehrgang Alpinpädagogik

Leitungskompetenz in alpinen Naturräumen

aufZAQ
 
Alpinpädagogikzoom

Der Lehrgang Alpinpädagogik vermittelt ein Leitungsverständnis im Sinne des Beg-Leitens von Gruppen in alpiner Natur. Diese offene Haltung schafft Raum für persönliche Entwicklung, gibt Zeit für Naturbeziehung und ermöglicht intensive Erlebnisse. Teilnehmende erhalten Anregungen für erlebnisorientierte Gruppenarbeit in alpinen Naturräumen. Als Vorbereitung für die Arbeit mit verschiedenen Zielgruppen stehen drei Schwerpunkte zur Auswahl:

Gliederung Lehrgang Alpinpädagogikzoom

Zielgruppe
Der Lehrgang Alpinpädagogik richtet sich an alle, die sich für die Arbeit mit Gruppen im alpinen Naturraum qualifizieren wollen. In erster Linie werden Interessierte aus der haupt- und ehrenamtlichen Familien-, Kinder- und Jugendarbeit angesprochen, die Interesse an Bewegung, Natursport, kreativem Gestalten und unterwegs sein in der Natur haben. Der Lehrgang eignet sich besonders zur vertiefenden Qualifikation von Familien- und Jugendleitern des Österreichischen Alpenvereins, da diese mit ihrer Funktionärsausbildung bereits einen großen Teil des Lehrgangs absolviert haben.

Schwerpunkt Jugendarbeit
Angesprochen sind Interessierte aus der haupt- und ehrenamtlichen Jugendarbeit, die ihre Arbeit mit Jugendlichen und Gruppen erlebnisreich gestalten wollen.

Schwerpunkt Inklusion
Angesprochen sind Interessierte aus der Jugend- und Familienarbeit die sich mit inklusiven Ansätzen in der Freizeitarbeit beschäftigen und entsprechende Angebote konzipieren wollen.

Schwerpunkt Kinder & Familie
Der Schwerpunkt richtet sich an alle, die gern mit Kindern draußen unterwegs sind: Erzieher, Kindergartenpädagogen, Lehrpersonen, Mütter und Väter (und solche, die es werden wollen), Großeltern, Onkel und Tanten. Mit ihren Begleiterinnen sind Kinder von drei bis zwölf Jahren eingeladen.

Zwischen der Teilnahme am ersten Modul und Lehrgangsabschluss dürfen maximal vier Kalenderjahre liegen.

Hier finden Sie die Detailinformation Lehrgang Alpinpädagogik als PDF.


 

FAQ's zum Lehrgang Alpinpädagogik

Bei den Übungsleiterkursen gibt es keine Änderungen. Übungsleiterkurse sind nach wie vor Bestandteil des Lehrgangs Alpinpädagogik. Bisher absolvierte Kurse werden anerkannt.

Ja, dieser wird für den neuen Grundkurs "Erlebnis Berg" angerechnet. Voraussetzung ist, dass die 4 Jahres-Frist eingehalten wird. Zwischen der Teilnahme am ersten Modul und Lehrgangsabschluss dürfen maximal vier Kalenderjahre liegen.

Ja, Erlebnis Berg Klettern wird dem Aufbaukurs 2 „Spielerisch Klettern und Toprope Sichern“ gleichgesetzt und angerechnet. Voraussetzung ist, dass die 4 Jahres-Frist eingehalten wird. Zwischen der Teilnahme am ersten Modul und Lehrgangsabschluss dürfen maximal vier Kalenderjahre liegen.

Nachdem die beiden Grundkurse unterschiedliche Schwerpunkte setzen, können sie nicht gegenseitig angerechnet werden.

Ja, zwischen der Teilnahme am ersten Modul und dem Lehrgangsabschluss dürfen maximal vier Kalenderjahre liegen.

Ja, der Lehrgang ist weiterhin zertifiziert. Mit aufZAQ bestätigen das Bundesministerium für Familien und Jugend, die  österreichischen Landesjugendreferate und das Amt für Jugendarbeit Südtirol, dass es sich bei den Lehrgängen um qualitativ hochwertige Bildungsangebote im non-formalen Bereich handelt (www.aufzaq.at).

  • Spielerisch Klettern und Toprope Sichern
  • Iglubau und Schneeschuhwandern
  • Kooperative Spiele & niedrige Seilaufbauten
  • Nächte im Freien & Feuerzauber
  • Landart als Weg zur Naturbeziehung
  • Freizeit und Erlebnis inklusiv
  • Natursport inklusiv - ÜbungsleiterIn
  • Tage draußen im Winter
  • Sternennacht
  • Wald Erlebnis

Übungsleiterkurse sind prinzipiell frei wählbar. Allerdings empfehlen wir eine im Schwerpunkt anwendbare fachsportlichen Ausbildung.

Ja, die bisher absolvierten Teile werden angerechnet. Voraussetzung ist, dass die 4 Jahres-Frist eingehalten wird. Zwischen der Teilnahme am ersten Modul und Lehrgangsabschluss dürfen maximal vier Kalenderjahre liegen.

Bestandteil des Lehrgangs ist nach wie vor der unveränderte Basiskurs „Beg-Leiten von Gruppen“. Der Aufbaukurs wird nicht vorausgesetzt, wird aber selbstverständlich anerkannt.

Das Praxiscoaching ist nicht an die vorherige Teilnahme an Ausbildungsmodulen gebunden. Das Praxisprojekt kann erst begonnen werden sobald ein Grundkurs, ein Aufbaukurs, das Praxiscoaching und das Seminar „Beg-Leiten von Gruppen“ absolviert wurden.

Auf www.alpinpaedagogik.at und den dort als Download angebotenen Detailinformationen.

Ja, diese sind bei den jeweiligen Modulen angegeben.

Ja, erstmals können auch bereits vorhandene Kompetenzen anerkannt werden. Die bereits absolvierte Ausbildung muss durch Angabe der Inhalte inklusive Stundenzanzahl nachgewiesen werden. Einfach die entsprechenden (aussagekräftigen) Teilnahmebestätigungen an juergen.einwanger@alpenverein.at senden.

Ja, ein aktueller Erste-Hilfe-Kurs, nicht älter als vier Jahre, ist nachzuweisen. Die Mindestdauer orientiert sich an dem für die Erlangung eines Kfz-Führer-scheins nötigen Umfang von 6 Stunden. Die Teilnahme am Kurs Erste Hilfe Outdoor Basis – Notfallmanagement der Alpenverein-Akademie wird anerkannt.

Der Gesamtumfang des Schwerpunkt Jugendarbeit entspricht mit mindestens 190 und maximal 216 Unterrichtseinheiten (UE) und 24 UE Praxis (zuzüglich 48 UE Vor-/Nachbereitung und Dokumentation) ca. 8 EC (European Credits) im Rahmen einer formalen Ausbildung.

Der Gesamtumfang des Schwerpunkts Inklusion entspricht mit mindestens 226 und maximal 239 Unterrichtseinheiten (UE) und 24 UE Praxis (zuzüglich 48 UE Vor-/Nachbereitung und Dokumentation) ca. 9 EC (European Credits) im Rahmen einer formalen Ausbildung.

Der Gesamtumfang des Schwerpunkts Kinder & Familie entspricht mit mindes-tens 185 und maximal 202 Unterrichtseinheiten (UE) und 24 UE Praxis (zuzüglich 48 UE Vor-/Nachbereitung und Dokumentation) ca. 8 EC (European Credits) im Rahmen einer formalen Ausbildung.